Tuesday, April 28, 2009

Thailand und Kambodscha

13. und 14. Tag

Da mir ein Tag Tempel genug war, habe ich zwei relaxte Tage im Ort selbst verbracht. Man kann gut in einem der zahlreichen Cafe´s abhängen, lesen, sich massieren lassen und ein wenig bummeln, shoppen und sich umschauen. Irgendwie ein ganz nettes Örtchen im Kolonialstil. Abends dann in irgendeine Kneipe, das Bier ist extrem preiswert, jede Menge wirklich hübsche westliche Frauen...

Was die lokale Damenwelt für den eher sexuell orientierten Besucher angeht, gibt es sicher bessere Plätze auf diesem Planeten.
In einigen (allerdings schon älteren) Berichten in einem anderen Forum hatte ich gelesen, dass das hiesige "Puffgeschehen" sich vor allem auf die Taphul-Road konzentriere. Ich bin sie mal gemütlich von einem zum anderen Ende abgelaufen und fand gerade zwei Massagen, die einschlägige "Dienstleistungen" offerierten. Das waren aber bessere Bretter-/ Wellblechbuden, wo ich sicher keinen hoch bekommen hätte. Ansonsten wurde und wird in der Straße viel gebaut, vielleicht ist dadurch schon der eine oder andere Laden verschwunden (oder ich war blind).

Mein persönliches Fazit für Siem Reap: Hier sollte man in erster Linie wegen der Tempel herkommen, für alles andere fährt man besser anderswo hin...
Mein Guesthouse ("Ei8htrooms") http://www.ei8htrooms.com/home.htm
kann ich nur bedingt empfehlen. Die Lage ist klasse, Zimmer groß und gut ausgestattet. Aber mein Raum war oben an drei Wänden nach außen offen(nur Fliegengitter). Klimaanlage sorgte zwar für ausreichende Kühlung, aber man bekam alle Straßengeräusche voll mit. Und hier hämmert, sägt oder oder bohrt schon ab 5.00 Uhr morgens immer irgendjemand, vom Mopedgeknatter ganz zu schweigen. Also nicht unbedingt der ruhigste Ort zum Schlafen. Aber für ein paar Nächte okay.

Thailand und Kambodscha

12. Tag

Nach einem zeitigen Frühstück im “Papiertiger”, bei dem ich der örtlichen Stadtreinigung zusehen konnte, ging es ab zu den Tempeln. 
Der 1-Tages-Pass kostet 20,- Dollar, der für 3 Tage 40,- und für 7 Tage 60,-.
Man wird an der Kasse fotografiert, muss also kein Passfoto mitbringen. Bild wird dann aufs Ticket gedruckt.

Ich habe beide Rundwege absolviert und dabei alle in meinem Reiseführer mit zwei oder drei Sternen bewerteten Tempel angeschaut. War gut an einem Tag zu schaffen (bei mir in 7 Stunden), wenn man nicht jeden Stein und jedes Relief betrachten muss. Dann konnte ich keine alten Steine mehr sehen und die zahlreichen Straßenverkäufer, darunter erschreckend viele Kinder, erst recht nicht mehr. Ferner sieht man auffällig viele Minenopfer, die z.B. am Wegesrand Musik machen. Angkor war Rückzugsgebiet der Roten Khmer und stark vermint, von daher gibt es hier sicher viele Opfer, und da wo viele Touristen sind, können sie natürlich eher auf Spenden hoffen.

Am Weg zu den Tempeln standen schon einige Luxushotels, schicke Galerien, Einkaufszentren und moderne Tankstellen. Kein Vergleich zum schmutzigen Phnom Penh. Daneben gibt es u.a. auch eine modern aussehende Schule der SOS Kinderdörfer (mit Kindergarten) und eine Konzerthalle, in der ein Schweizer Kinderarzt regelmäßig kostenlose Cellokonzerte gibt.

Thailand und Kambodscha

11. Tag

Heute hieß es früh aufstehen, da ich um 07.00 Uhr am Pier zur Abfahrt des Schnellbootes sein wollte. Am Pier bekam man zu überhöhten Preisen Brötchen und Getränke, aber besser als nichts, da es an Bord keine Verpflegung gab.

Mit mir teilten etwa 40 andere Touristen den Wunsch, auf diesem Wege nach Siem Reap zu gelangen, dazu wenige Einheimische. Das Boot hat innen etwa 100 Sitzplätze (wie im Flieger angeordnet), ich hatte mir einen Sitz in der ersten Reihe reserviert, direkt an der Tür, so konnte ich gut zwischen Inside und Outside wechseln. Die meisten Mitfahrer legten sich die Fahrt über aufs Dach, was mir bei ca. 35 Grad, Sonne und heftigem Fahrtwind auf Dauer zu heftig gewesen wäre, zu unbequem ohnehin, da nackter Stahl…

Das Boot brauchte für die rund 300 Km gut 5 Stunden, an der Mündung des Siem Reap-Flusses in den Tonle Sap nahm uns ein kleines Boot ins Schlepptau und zog uns bis zum Pier, was ca. eine weitere Stunde dauerte. Beim Anblick der mehr als einfachen und ärmlichen Hütten am Flussufer und auch später der Hütten am Wegesrand auf der Fahrt in die Stadt und dem teils herrschenden penetranten Gestank war mein erster Gedanke, wo in aller Welt ich hier nur gelandet sei. Offenbar an deren ärmlichsten Ende…

Der kostenlose Abholservice des Hotels “Ei8htrooms” funktionierte einwandfrei, mein Fahrer erwartete mich schon mit großem Schild am Pier, so dass ich der Meute der wartenden Tuktuk-Fahrer schnell entgehen konnte.

Im Hotel angekommen dann der erste Schreck. Nur männliches Personal mit mehr als sanften Stimmchen, an der Rezeption konnte man DVD´s ausleihen (DVD-Player und TV gehören zur Zimmerausstattung), ich sah aber überwiegend schwule Pornos. Offenbar ist das Hotel in erster Linie auf Gays ausgerichtet. Aber gut, warum nicht, solange sie mich nicht anbaggern.
Zimmer groß und sauber, mit AC, Fan, Safe, großem Bett, Moskitonetz und Kühlschrank für 22,-Dollar pro Nacht. Gut gelegen, ca. 250 Meter Fußweg bis zum “normalen” Nightlife.

Meinen Abholfahrer gleich für den nächsten Tag für die Tempeltour vorgebucht, da gut englischsprachig. Das Hotel hatte für Fahrer eine feste Preisliste. Der kleine Rundweg in Angkor kostete 15,-, der große 18,- und beide zusammen 20,- Dollar, jeweils als Ganztagestouren. 

Vom Ort selbst war ich dann angenehm überrascht. Viel sauberer als Phnom Penh, zumindest in der Innenstadt kein Müll in den Straßen und auf den Gehwegen, und deutlich günstigere Getränkepreise. Kam ein gezapftes Angkor in PP zwischen 1,25 und 1,50 Dollar, wurden hier nur 0,75 Dollar, in der Happy Hour gar nur 50 Cent fällig.

Das abendliche Geschehen hatte einen sichtlichen Schwerpunkt, die Gegend rund um die “Pub Street”. Gute hundert Meter lang reihte sich hier Bar an Bar an Restaurant an Bar…
Das Lokal “Le Tiger de Papier” bot Kochkurse an (Marktbesuch mit dem Koch, Essensvorbereitung und -zubereitung, danach gemeinsames Essen; 3 Stunden plus Essen für 12,- Dollar). Da wusste ich doch schon gleich, was ich am zweiten Tag anstellen würde…

Zunächst habe ich mir den Nachtmarkt angesehen, danach noch auf ein paar Bier in die “Temple Bar” in der Pub Street.
In Siem Reap sind unglaublich viele "westliche" Frauen unterwegs, meist in der Konstellation, wie man sie von daheim oder von Mittelmeerstränden auch kennt: Eine hübsche mit einer eher weniger hübschen (meist etwas pummeligen) "besten Freundin". Mit einer solchen Kombination hatte ich einen netten Abend bei einigen Kaltgetränken (zwei Belgierinnen, eine sprach sogar gut Deutsch). Ich denke mal, dass man hier durchaus mehr als einen Flirt finden kann, wenn man es darauf anlegt und vielleicht auch selbst mit einem Freund unterwegs ist.

Auf dem Rückweg ins Hotel habe ich noch an der "Zanzibar" vorbei geschaut, über die ich Gutes in einem anderen Forum gelesen hatte.
Der Laden war mehr alls spärlich beleuchtet und das schien ganz gut zu sein, damit man die offenbar eher hässlichen Damen darin nicht so genau ansehen musste 
Etwas abseits davor standen einige Freelancerinnen, die mir ihre Dienste offerierten. Da ich am nächsten Morgen aber früh raus musste, es schon spät und ich sozusagen voll war, habe ich dankend abgelehnt.

Thailand und Kambodscha#

10. Tag

Nach einem Frühstück im Walkabout, bei dem ich mal nicht gleich angebaggert wurde, habe ich einen Spaziergang Richtung Königspalast gemacht. Der Verkehr war einmal mehr chaotisch, man musste als Fußgänger schon sehr aufpassen, zumal ich mich nach dem Linksverkehr in Thailand hier wieder auf die “normale” Verkehrsrichtung umstellen musste - an die sich aber zumindest Mopedfahrer hier nicht halten, sie fahren auf jeder Fahrbahnseite in jede Richtung, auch Einbahnstraßen existieren als solche nur rein theoretisch.

Thailand hat übrigens nur deshalb Linksverkehr, weil der König seinerzeit mehrere europäische Länder bereist hat und dabei in England Autofahren gelernt hat - das Land gehörte ja nie einer Kolonialmacht. Das erste Auto des thailändischen Königs war allerdings ein Mercedes J Kambodscha hingegen ist stark französisch geprägt, daher vermutlich die für uns Deutsche “richtige” Fahrweise (theoretisch).

Der Palast macht gerade zu und erst um 14.00 Uhr wieder auf. Daher erst einmal ab nach nebenan ins Nationalmuseum. Für 3,- Dollar Eintritt konnte man überwiegend Skulpturen aus verschiedenen Epochen der Khmer-Kunst anschauen.

Anschließend wieder ab ins Walkabout, ein paar Bier gegen die Wärme/den Durst und eine etwas ältere Vietnamesin als ST mit ins Hotel. Sie hatte gefragt, ob ich Interesse an “yam yam” hätte - ich hatte. Sie wollte erst 15,- Dollar, wir einigten uns auf 10,-. Im Zimmer bot sie mir dann an, für 15,- auch LT zu bleiben. Ich wollte dies von ihren Fähigkeiten abhängig machen…
Sie hat ganz ordentlich geblasen, für “bum bum” war sie mir dann aber zu dünn, so dass ich sie nach dem Abschuss mit Dank entlassen habe.

Danach habe ich mir dann doch noch den Königspalast und die Silberpagode angesehen und im Anschluss in einem nahe gelegenen Restaurant gut gegessen, bevor ein Nachmittagsschläfchen nötig wurde.

Da ich vor der ersten ST ein halbes Vitamintablettchen eingenommen hatte (falls ich die LT-Option nutzen wollte), regte sich mein kleiner Freund noch und bat um etwas Beschäftigung. Also erstmal ein kurzer Blick in die beiden Massagen, die sich etwa 100 Meter nördlich vom Hotel in der 51. Straße befinden. Das Angebot sah mir nicht so verlockend aus, daher lieber nochmal 200 Meter nach Süden ins Walkoabout, da weiß man immerhin, was man hat  Diesmal suchte ich mir ebenfalls wieder eine ältere Frau aus, eine Khmer, die etwas draller von der Figur war (wollte mal wieder etwas etwas zum Anfassen haben). Die weiteren 10,-Dollar für ST waren ganz gut investiert, Alter bedeutet eben u.U. auch Erfahrung, und sie verstand es durchaus, mich glücklich zu machen...

Den Abend verbrachte ich dann einmal mehr Händchen haltend im “Black Cat” mit Alin… Dem Besitzerehepaar gehört praktischer weise auch das Hotel Flamingos nebenan, sehr geschäftstüchtig und clever…
Da ich am Tag danach um 06.00 Uhr aufstehen musste und ich wußte, dass der Sex mit ihr wirklich lohnt, beließ ich es bei einem romantischen Abend, einigen gemeinsamen Drinks und Gekuschel am Tisch. Wenn diese Frau besser im Bett wäre, müsste man sie glatt heiraten und vom Markt nehmen...  Aber dann hat man sicher ganz andere Sorgen... 

Thailand und Kambodscha

9. Tag

Der heutige Tag galt dem Besuch der Stätten des Terrors der Roten Khmer.
Habe mir vor dem Hotel ein Tuktuk für die nächsten Stunden gemietet und mich mit dem Fahrer auf 12,- Dollar geeinigt. Vermutlich mal wieder zuviel, aber das ist mein Beitrag zur Landesentwicklung J Und ich zahle letztlich, was es mir wert ist.

Zunächst ging die Fahrt raus aus der Stadt, vorbei am Unabhängigkeitsdenkmal zu den “Killing Fields”, einem der unzähligen Massengräber im Land, das heute Gedenkstätte ist (ca. 12 Km südwestlich der Stadt, Fahrt dauerte aufgrund des vielen Verkehrs ca. 40 Minuten). Besonders viel zu sehen gibt es nicht, das wenige fand ich aber bedrückend genug.

Anschließend wieder rein in die Stadt zum Toul Sleng Genozid Museum, zwei ehemalige Schulen, die die Roten Khmer zu einem Foltergefängnis umfunktioniert hatten. Ich habe berufsbedingt schon viel Leid und Elend gesehen, finde es aber dennoch immer wieder erschreckend, was sich Menschen alles einfallen lassen, um andere zu quälen.

Danach brauchte ich erstmal etwas “frische Luft” und bin nicht mit dem Tuktuk zum Hotel zurück gefahren, sondern ein Stück gelaufen. Unterwegs irgendwo auf zwei Bier eingekehrt, schließlich im Walkabout gelandet und gegessen, wobei es diesmal eher schlecht war. Eine ältere Frau massierte meinen Rücken und bekam dafür einen Dollar, eine zweite nervte danach, ich musste ihr dreimal sagen, dass sie sich bitte an den Arm von jemand anderen hängen solle (ich hasse es, wenn ich nicht mal in Ruhe essen kann). 

Dann saß noch "Ani" neben mir, mit der ich ein gutes Gespräch über das Leben der Menschen in Kambodscha führte. Sie bestätigte mir, was ich auf den Straßen hinreichend sah: Von fünf Menschen arbeitet nur einer, der vier andere irgendwie mit ernähren muss. Ihre Familie lebt auf dem Land, zwei Stunden von PP entfernt, ihre Eltern sind im Rentenalter, nur gibt es hier keine Rente, für den Unterhalt müssen die Kinder sorgen. 
Ein Schulbesuch kostet Geld (15,- Dollar pro Jahr, in den höheren Klassen mehr), sicher für viele eine Hürde, zu Bildung und einem guten Job zu kommen. Sie selbst konnte für hiesige Verhältnisse lange (10 Jahre) zur Schule gehen und ist wohl der Liebling ihres Vaters. Man merkte ihr ersteres an, denn sie sprach vergleichsweise gut Englisch.
Ihr Zimmer in PP kostet 1,- Dollar Miete pro Tag, ihr Vater weiß nicht, dass sie als “Taxigirl” arbeitet, er denkt, sie arbeite in einem Restaurant.
Irgendwie fand ich es schade, dass es sich selbst für eine Frau mit einem Stück Bildung in diesem Land offenbar eher lohnt, der Prostitution nachzugehen als einer “normalen” Arbeit… Aber ich verstehe sie, mit ihrem aktuellen Job ist einfach mehr zu verdienen.
Als sie hörte, dass ich nach Siem Reap weiter wolle, bot sie mir an, mich zu begleiten - als Führer und auch für anderes J Ehrlich gesagt ein interessanter Gedanke, denn sehr hübsch war sie auch 

Den Abend habe ich dann wieder in der “Schwarzen Katze” neben dem Hotel verbracht. Alin freute sich, mich zu sehen und kuschelte den ganzen Abend an mir rum. “Miss-4-Gewinnt” leistete uns auch noch Gesellschaft. 
Alin ist “Mischling” (vermutlich fand ich ihr Äußeres deshalb so exotisch schön) - Vater Chinese, Mutter Khmer. Sie wohnt genau gegenüber von der Bar und meinem Hotel, zeigte mir Fotos ihrer Schwester, ihrer Wohnung,…
Sie zahlt 40,- Dollar Miete im Monat und verdient 50,- in der Bar durch ihre normale Arbeit. Aber ihr Auskommen schien gut geregelt zu sein (ihr Aussehen ist halt ihr Kapital), sie hatte ein nagelneues Nokia-Handy dabei und roch gut nach einem Parfum, das sie heute (ich habe gefragt) gekauft hatte. Na, da wusste ich ja wenigstens, wozu meine Scheine nützlich waren ;-)
Ich beließ es bei einer Menge an Bieren und einigen Ladydrinks. Es waren noch mindestens drei Frauen der Kategorie 9 anwesend und einige unwesentlich weniger hübsche (natürlich auch andere). Aber hier konnte ich nun nach der “Romantiknummer” schlecht eine andere Frau mitnehmen. Zum Weiterziehen fehlte mir aber irgendwie auch die Lust, denn es war schön hier. Also einen sexuellen Ruhetag verordnet, denn noch mal 40 Dollar für eher mäßigen Sex musste ich mir auch nicht unbedingt geben…

Thailand und Kambodscha

8. Tag 

Ich bin mit passenden “Schädel” aufgewacht… Nach einem kleinen Frühstück in einem in der Nähe gelegenen Bistro habe ich mich daher für einen kleinen Spaziergang zu den in der Nähe gelegenen Sehenswürdigkeiten entschlossen. Das Frühstück tat gut, der Kopf tat nicht mehr weh. Zum Nachtisch eine halbe Kamagra eingeworfen, um für den Tag gewappnet zu sein…

Das Sightseeing war eher schnell zu erledigen:
Der Zentralmarkt war Großbaustelle, wird offenbar gerade neu gebaut bzw. komplett saniert. 
Der Wat Phnom lohnt, wenn man Tempel aus Thailand kennt, einen Besuch nicht wirklich.
Am Tonle Sap habe ich am Passanger Port direkt im Ticket Office schon mal mein Ticket für das Schnellboot gekauft, mit dem ich nach Siem Reap weiter wollte. Kostet inzwischen 35,- Dollar (schlagen hier auch die steigenden Spritpreise durch oder ist die Nachfrage geringer geworden, so dass es anders nicht mehr kostendeckend ist? Mal schauen, wie viele Leute am Mittwoch mitfahren).

Natürlich war das Boot im Vergleich zum Bus viel teurer und kostete nun bald soviel wie ein preiswerter Flug. Andererseits wollte ich es einfach mal gemacht haben, bevor die Verbindung irgendwann eingestellt wird, und dachte mir, dass man vom Wasser aus ganz gut etwas von der Landschaft und den Dörfern am Ufer sehen kann.

Das Vitamin K begann bereits zu wirken, verursachte aber auch leichten Schädeldruck und Kopfschmerzen, wie ich es schon von Viagra kannte. Dafür schwollen mir im Gegensatz zu Viagra die Schleimhäute in der Nase nicht zu, ein kleines Plus also für das Generikum aus Indien.

Da es erst Mittag war und die meisten Bars noch geschlossen hatten, bin ich kurz ins Walkabout, von wo aus ich mir “Aja” ins Hotel mitnahm, eine schlanke (nach dem Auspacken würde ich sogar sagen dünne) Khmer aus Sihanoukville. Preis auf Nachfrage “up to me”, na ja, einen Versuch war es wert.

Mein kleiner Freund regte sich schon beim Weg aufs Zimmer, wo wir erst etwas kuschelten. Nach dem Duschen ging es ab ins Bett. Erste Überraschung positiver Art: Sie hat ohne geblasen (im Forum hatte ich gelesen, dass Khmer-Frauen dies in der Regel nicht tun), zwar nicht überragend, aber akzeptabel. Dann kurz mit Gummi gepoppt, aber sie war recht eng und ich sehr ausgehungert und gedopt, so dass ich viel zu schnell kam.
Ich wollte ihr dann 10,- Dollar geben, aber sie war damit alles andere als einverstanden und meinte, ich kenne offenbar die aktuellen Preise nicht. Ich verhandele ungern nach dem Sex über den Preis (törnt ab), gab ihr 20,- und beschloss, mich nie wieder auf ein “up to you” einzulassen. Nun ja, irgendwo mein eigener Fehler… Danach habe ich erstmal zwei Stunden geschlafen, um die Kopfschmerzen los zu werden.
Die Rezeption ruft übrigens, wenn die Lady gehen will, jedes Mal auf dem Zimmer an und fragt nach, ob alles okay ist. Dient der Sicherheit, finde ich gut.

Nachmittags habe ich in einem französischen Restaurant am Fluss das erste “europäische Essen” seit einer Woche zu mir genommen, ein schön zartes Rinderfilet mit Champignons, dazu drei gezapfte Bier, alles zusammen 9,- Dollar - mehr als fair.

Danach bin ich durch die Straßen gewandert, um mich etwas nach Massageläden umzuschauen. Das meiste sah mir aber ehrlich gesagt zu schmuddelig aus, um hineinzugehen. Am Ende entschied ich mich für den Laden genau gegenüber vom Hotel. Sehr sauber, vermutlich aber auch sehr anständig J 
Anderthalb Stunden Ölmassage für 12,- Dollar, Preise wie in Thailand. Sie massierte gut, mehr gab es aber nicht, worauf schon ein Schild im Raum hinwies.
Mehr wäre aber zunächst auch nicht gegangen, weil mein Darm urplötzlich verrückt spielte und ich deshalb sogar die Massage unterbrechen musste. Im Hotel wurde dann anschließend die erste Imodium fällig…

Danach wollte ich natürlich trotzdem auch den fehlenden Teil meines Körpers Entspannung finden lassen. Also erst einmal durch die Straßen unweit des Hotels gelaufen. In der 49. Straße und in der Querstraße dorthin gab es einige Läden, wirkten optisch aber nicht so toll bzw. nicht sonderlich Vertrauen erweckend. Am Le Cycree herrschte Totentanz davor, wirkte fast geschlossen, bin daher nicht hinein. Stattdessen die 63. Straße runter. Was hier eindeutig fehlte, ist eine vernünftige Straßenbeleuchtung. Da ich alleine unterwegs war, habe ich dieses Unternehmen sicherheitshalber abgebrochen, mit einem Begleiter wäre ich sicher noch weiter und auch in den einen oder anderen Laden hinein gegangen. 
Also zurück Richtung Hotel und wieder ab ins “Black Cat” direkt daneben. Den Laden zeichnet vor allem eines aus: Überdurchschnittlich viele sehr hübsche Girls.

Meine heimliche Favoritin, Alin, war auch da, zunächst wurde ich aber von meiner 4-Gewinnt-Spielerin vom Vortag, deren Namen ich schon wieder vergessen hatte, und einer älteren Frau, die mich sehr gut massierte, bespaßt. Wenn ich meine Spielpartnerin vom Vortag richtig verstanden habe (das gebrochene Englisch ist hier teils sehr unverständlich, da man nur Laute hört, die man versuchen muss, einer bekannten Vokabel zuzuordnen) hatte ich mittags ihre Schwester für die ST auf meinem Zimmer gehabt. In diesem Mikrokosmos weiß offenbar jeder sofort über jeden Bescheid J 
Irgendwann kam Alin auch dazu, wir quatschten etwas, ich gab allen Dreien etwas aus.

Bin dann kurz ins Hotel zurück für eine zweite Imodium, danach aber wieder in die Bar, wo ich nun mit Alin alleine sitzen konnte.
Ich fand diese Frau schlicht und einfach bildschön, eine 9,5 auf der Skala bis 10. Den halben Punkt ziehe ich nur pro forma ab, da sie nur wenig Brust hatte, aber das ist in Asien üblicherweise so. Der Rest war einfach ein Traum. Sie hatte auch etwas Hintern und trug ein Bauchkettchen, dazu sehr nette Klamotten. Ich wollte sie auf jeden Fall mitnehmen, egal zu welchem Preis. Für LT wollte sie anfangs 50,- Dollar haben. Habe mich auf 40,- Dollar mit ihr geeinigt. Sicher teurer als andere Frauen, aber sie gefiel mir so gut, dass es mir letztlich egal war - ich wollte dieses Geschöpf in meinen Armen halten.
Zusätzlich fielen 5,- Dollar Barfine an, dann ab ins Hotel. 

Ihre sexuelle Performance war leider nur eine 4. Wie zu erwarten hat sie nicht geblasen, bei allem anderen war sie eher passiv, nur von hinten genommen hat sie ganz gut mitgemacht. Es reichte aber für zwei Runden vor dem einschlafen und eine weitere nach dem Aufwachen. Auch wenn der Sex mit ihr nicht so toll war, war es irgendwie dennoch eine sehr schöne Nacht und mir jeden Cent wert. Sie war sehr kuschelig und zärtlich und mir gefiel es, sie im Arm zu halten, zu streicheln und zu drücken. Sie fühlte sich sichtlich wohl und wollte am Morgen am liebsten gar nicht gehen.

Thailand und Kambodscha

7. Tag 

Die Zeit verging, aber ich hatte schon viel gesehen und wollte (vor allem in den ersten beiden Urlaubswochen) noch einiges mehr sehen, bevor der “gemütliche Teil” der Reise beginnen sollte. Daher am späten Vormittag ausgecheckt und ab zum Flughafen. Der Flieger der AirAsia nach Phnom Penh wartete auf mich… Diesmal Taxi mit laufendem Taxameter, 400,- Baht inklusive Tollway und Tipp (ein Franke hatte mir übrigens beim Bier erzählt, dass er auf dem Hinweg den “alten Trick” mit der Taxianmietung in der Ankunftsebene probiert hatte. Musste dort allerdings auch 500,- Baht bezahlen, lohnt also offenbar nicht mehr…

AirAsia erlaubt nur 15 Kg Freigepäck, für meine 3,5 Kg zuviel durfte ich 495,- Baht nachzahlen. Einerseits nicht viel, bedenkt man aber, dass das Ticket nur knapp 2.700,- Baht gekostet hatte, irgendwie doch.
Erst am Gate gab es dann freies WLAN, erstaunte mich etwas bei einem modernen Flughafen…

Der Flieger war ein fast nagelneuer Airbus, nur die Bestuhlung war etwas eng, aber für eine Stunde Flug ausreichend.

Die Visaerteilung am Flughafen in PP ging schneller, als ich befürchtet hatte, nachdem ich gesehen hatte, wie viele Mitarbeiter dabei nebeneinander sitzen und den jeweiligen “Vorgang” weiterreichen (der Flieger mit über 180 Plätzen war ziemlich ausgebucht). Der Handgriff des letzten Beamten in der Kette bestand aus 20,- Dollar kassieren und Pass aushändigen. Formulare gab es im Flieger, daneben war ein Passbild nötig, nicht zwei, wie teilweise in Reiseführern zu lesen ist.
Nach Erhalt des Visums folgten noch Pass- und Zollkontrolle.

Der Abholservice des Hotels “Flamingos” funktionierte einwandfrei. Mit mir im Bus saßen ein Schweizer und Steve, ein Ami, der in Thailand lebt und erst nach PP und dann nach Sihanoukville wollte. Er erklärte schon gleich auf der Fahrt, dass der legendäre Sophie Club leider inzwischen geschlossen sei, was er sehr bedaure. Okay, damit war klar, warum er hier war. Im Hotel wurde er dann schon von allen Angestellten mit Namen begrüßt J 

Ich bekam ein großes Zimmer mit AC und Kühlschrank, nur das Bad war etwas einfach. Dafür gab es ein großes recht bequemes Bett.
Das Hotel liegt super, mitten im Geschehen. 

Als erstes habe ich einige Sachen im Hotel in die Reinigung gegeben und danach ein paar Ecken weiter den “Apotheker meines Vertrauens” aufgesucht, um ein paar Stärkungsmittel zu besorgen, was in Bangkok ja unerwartete Probleme verursacht hatte.
Die Packung Kamagra kostete 2,50 USD, Cialis 7,- USD. Der Apotheker empfahl mir daneben noch ein “neues Produkt”, Jesto 100, Wirkstoff ebenfalls Sildenafil, angeblich aber besser, für 4,- USD. Ich habe alle drei genommen (alles 4er-Packungen), weil ich auch mal die ggf. unterschiedliche Wirkung feststellen wollte (das klassische Viagra bekommt mir nicht so gut).

Dann stand erst einmal ein Besuch im Walkabout auf dem Plan, nur eine Ecke vom Hotel weg.
Es waren noch nicht so viele Frauen da, aber immer noch mehr als Männer J 
Ein ganz kleines Mädel stand im Nu neben mir, aber ihre Stimme ging mir auf den Keks (wenn ich Daisy Duck hören will, kann ich mir einen Comic-Film ansehen). Danach kam eine andere an (Aku), die mir wegen ihrer sehr gepflegten Kleidung und ihres fast indisch aussehenden Gesichtes auffiel. Sie machte aber auch schon einen ziemlich abgezockten Eindruck. Als ich ihr dann beim Billardspielen zusah, hatte ich den Eindruck, dass sie schon ganz schön betrunken und auch aggressiv ist. Dem war dann auch so, sie pöbelte etwas herum, als ich ihr auf eine Frage nicht gleich antwortete. Nun ja, auf so etwas kann ich ja gar nicht. Bye bye… Dafür gab es noch eine andere recht hübsche, die mir schon beim Reinkommen aufgefallen war. Ich habe mit ihr und ihrer Freundin ein paar Bier getrunken. Leider sprach sie fast gar kein Englisch und wirkte nicht nur sehr schüchtern sondern aus der Nähe betrachtet auch noch recht jung. Habe daher die Finger davon gelassen und in eine andere Bar verlagert, das “Black Cat”, direkt neben dem Hotel.

Hier waren deutlich mehr und deutlich hübschere Frauen. Mit einer habe ich etwas gequatscht und “4 gewinnt” gespielt, ein paar Drinks spendiert. Sie schien aber nicht mit Männern mitzugehen, arbeitet wohl nur hinter der Bar.
Zwei ihrer Kolleginnen schienen da weniger abgeneigt zu sein und fragten mich nach meiner Zimmernummer, als ich gehen wollte - sie wollten nachkommen. Gerne… Hätte gar nicht gewusst, welche von beiden mir lieber war (na ja, eine kleine Favoritin hatte ich schon). Da ich inzwischen ganz gut einen in der Mütze hatte, bin ich also zurück ins Hotel und war gespannt, wer von beiden käme. Ich habe es nur nicht mehr erlebt, da ich sofort eingeschlafen bin, ich weiß also nicht, ob noch jemand an der Tür geklopft hat oder nicht.